Südkoreas Umweltministerium will wegen des Abgasskandals bei VW Dieselmodelle des Konzerns überprüfen.
Neben den Modellen Golf, Beetle und Jetta sei auch das Modell A3 des Tochterunternehmens Audi betroffen. Untersucht werden soll, ob bei Schadstofftests Abweichungen und Manipulationen vorlagen. Die Ergebnisse sollen nach Möglichkeit noch in diesem Monat vorliegen.
Volkswagen USA hatte nach auffälligen Schadstofftests zugeben müssen, dass ein spezieller Software-Algorithmus für Abgasunterschungen entworfen wurde. Elf Millionen VW-Fahrzeuge weltweit sollen mit der Software ausgestattet sein, die bei Tests einen geringeren Schadstoffausstoß vorgaukelt.
Volkswagen Korea teilte unterdessen mit, dass die im hiesigen Markt verkauften Modelle dieselben Motoren hätten wie die Fahrzeuge für den US-Markt, aber unterschiedliche Steuerungseinheiten für das Motormanagement verbaut würden. Ob die betreffende Software auch in Modellen für den südkoreanischen Markt eingesetzt wurde, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.