Aus Protest gegen eine Flugblattaktion gegen das Pjöngjanger Regime hat Nordkorea mit dem Scheitern der geplanten Familienzusammenführung gedroht.
Die staatliche Propaganda-Webseite "Uri Minjokkiri" schrieb am Mittwoch, wie eine Familienzusammenführung unter einem Himmel zustande kommen würde, an dem gegen Nordkorea gerichtete Flugblätter hin und her flögen.
Zudem hat Nordkorea die südkoreanische Regierung kritisiert, einen solchen Unfug zu verteidigen. Dies gelte als ein gewalttätiger Verstoß gegen innerkoreanische Vereinbarungen und eine Proklamation, die Vereinbarungen nicht erfüllen zu wollen.
Die südkoreanische Organisation "Stimme des Volkes", die sich mit Nordkoreafragen beschäftigt, hat gestern nach eigenen Angaben etwa 900.000 Flugblätter in 60 großen Luftballons in den Norden losgeschickt. In den Paketen sollen neben regimekritischen Schriften auch 2.000 Ein-Yuan-Scheine, Radios, Damenstrümpfe und Kekse enthalten sein.