Nordkorea hat eine vom UN-Menschenrechtsrat veranstaltete Diskussion von Experten über Nordkoreas Menschenrechte scharf kritisiert.
Es handele sich um eine politische Inszenierung, die unter dem Deckmantel der Menschenrechte auf den Sturz des nordkoreanischen Regimes abziele, kritisierte ein Sprecher des Außenministeriums in Pjöngjang am Mittwoch.
Die Diskussion fand am Montag im Rahmen der 30. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats statt. Es war die erste Diskussion über die Menschenrechte in Nordkorea, die zum offiziellen Programm einer regulären Sitzung des Gremiums zählte.
Feindselige Kräfte hätten während der 30. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats ein Treffen von Experten über die nicht vorhandene Menschenrechtsfrage Nordkoreas veranstaltet und mit erfundenen Daten für eine Stimmung der internationalen Kritik an Nordkorea gesorgt.
Der Menschenrechtsrat sei benutzt worden, um der feindseligen Politik der USA gegenüber Nordkorea zuzustimmen und ein bestimmtes Land unter Druck zu setzen, hieß es weiter.
Der Sprecher bezeichnete die Diskussion als anti-nordkoreanische Menschenrechtskampagne und politische Provokation. Nordkorea wünsche zwar den Dialog und die Kooperation für die wahre Förderung der Menschenrechte, lehne jedoch solche für einen unsauberen politischen Zweck entschieden ab.