Nach Auffassung eines US-Experten ist es aus südkoreanischer Sicht ein strategischer Fehler, der von den USA und Japan angeführten Transpazifischen Partnerschaft nicht beigetreten zu sein.
Jeffrey Schott vom Peterson Institut für Internationale Volkswirtschaften sagte am Montag in einem Seminar in Washington, Südkorea habe wegen Strapazen im Zuge von Freihandelsverhandlungen mit den USA und der EU sowie Befürchtungen über eine Öffnung empfindlicher Marktbereiche einen Beitritt zur TPP verschoben. Dies sei eine falsche Entscheidung der Regierung in Seoul.
Südkorea stehe laut Schott zwar oben auf der Liste der Staaten, die nach dem Inkrafttreten des TPP nachträglich beitreten würden. Trotzdem würde Südkorea sich bei einem späteren Beitritt Hürden gegenübersehen.