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Wirtschaft

Koreanische Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge können von Abgasskandal profitieren

Write: 2015-09-30 09:42:02Update: 2015-09-30 10:36:35

Südkoreanische Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge können Nutznießer des VW-Abgasskandals werden.

Während der Abgasskandal Kreise zieht, wächst das Interesse an nicht-fossilen Brennstoffen, darunter insbesondere Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge.

Laut Analyst Yoon Hyuck-jin von Eugine Investment & Securities würden voraussichtlich auch Diesel-Fahrzeuge anderer Hersteller einer Überprüfung unterzogen. Dies fördere die Nachfrage nach umweltfreundlichen Autos, darunter Elektrofahrzeuge.

Davon würden Hersteller wie LG Chem und Samsung SDI Co profitieren.

LG Chem unterzeichnete Lieferverträge mit GM, Renault, Volvo und 18 weiteren Autobauern und baut zurzeit seine Präsenz in China aus. Zuletzt wurde dort ein Vertrag mit Chery Automobile Co. geschlossen, nachdem bereits mit dem führenden Hersteller im Reich der Mitte, Changan Automobile Co., ein ähnlicher Vertrag unterzeichnet worden war. Auch die dortige Nummer zwei und drei, Great Wall Motor Co. und Dongfeng Motor Corp. zählen zu den Kunden des südkoreanischen Unternehmens.

Der einheimische Rivale Samsung SDI liefert seine Traktionsbatterien unter anderem an BMW und Ford.

Der Markt soll bis 2020 ein Volumen von 18,24 Milliarden Dollar erreichen, so die Einschätzung des japanischen Marktforschers B3, der sich auf das Geschäft mit Lithium-Ionen-Batterien konzentriert.

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