Nordkoreas Außenminister Ri Su-yong hat die Entschlossenheit seines Landes unterstrichen, auf den Start einer Langstreckenrakete nicht verzichten zu wollen.
Ri sagte in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung am Donnerstag in New York, dass der Satellitenstart zu friedlichen Zwecken das Recht eines souveränen Staats darstelle. Nordkorea wolle gegen den ungerechten Schritt des Verbots eines solchen Satellitenstarts bis zum Schluss strikt vorgehen und die Würde schützen.
Ri betonte zudem, dass ein Atomtest ein Schritt zur Selbstverteidigung gegen die feindselige Politik der USA und die Nuklearbedrohung sei. Zehn Länder in der Welt starteten ohne Einschränkungen Satelliten, und neun Staaten bauten Atomwaffen und führten Atomtests durch. Der UN-Sicherheitsrat habe jedoch illegale Resolutionen ausgearbeitet, die nur Nordkorea ein solches Vorgehen verbieten, hieß es.
Ri fügte hinzu, dass die Ersetzung des Waffenstillstandsabkommens durch einen Friedensvertrag der einzige Weg für die Friedensschaffung auf der koreanischen Halbinsel sei. Hierfür sei ein Entschluss der USA erforderlich, Nordkorea sei bereit, konstruktive Gespräche mit den USA zu führen.
Ri war zuvor mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zusammengekommen und sprach mit ihm über Angelegenheiten betreffend die koreanische Halbinsel.