Im Vorfeld der geplanten Zusammenführung getrennter Familien haben Süd- und Nordkorea Informationen über das Schicksal von Verwandten der Kandidaten ausgestauscht.
Der südkoreanische Rotkreuzverband teilte mit, bei 141 der 200 Kandidaten auf nordkoreanischer Seite das Schicksal ihrer Angehörigen in Südkorea festgestellt zu haben. Von 121 Personen lebten die Angehörigen noch, bei 20 seien diese gestorben.
Nordkorea habe das Schicksal von Verwandten von 176 der 250 Kandidaten auf der südkoreanischen Liste feststellen können. Von 120 Kandidaten gebe es noch lebende Verwandte im Norden, von 56 nicht, hieß es.
Beide Koreas werden nach der Feststellung des Gesundheitszustands der betreffenden Kandidaten und ihrer Bereitschaft zur Teilnahme am Familientreffen die endgültigen Listen mit jeweils 100 Teilnehmern festlegen und am Donnerstag austauschen.
Bezüglich der Vorbereitungen für das Treffen ab dem 20. Oktober sagte ein Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums, dass ein Team zur Wartung der Einrichtungen am Sonntag erneut ins Geumgang-Gebirge gereist sei. Die nordkoreanische Seite wirke aktiv mit.