Die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) rechnet mit einer anhaltenden Nahrungsmittelnot in Nordkorea.
Seit dem vergangenen November bis Oktober dieses Jahres fehlten in Nordkorea rund 420.000 Tonnen Nahrungsmittel. Bisher seien lediglich 142.000 Tonnen sicher vorhanden, berichtete das US-amerikanische Radio Free Asia unter Berufung auf einen Bericht der FAO.
Als Gründe wurden der Produktionsrückgang infolge der Dürre im Frühling und der Hochwasser im Juli und August sowie die gekürzte internationale Hilfe genannt.
Die FAO prognostizierte, dass 16 Millionen Einwohner unter Nahrungsmangel leiden würden, da die Reis- und Maisproduktion in Nordkorea verglichen mit dem letzten Jahr um 600.000 Tonnen gesunken ist.