Die Koreanische Zentralbank hat den Leitzins erneut eingefroren.
Damit wurde der Schlüsselzins nach der Senkung auf 1,5 Prozent im Juni den vierten Monat in Folge nicht mehr angetastet.
Die Notenbank senkte zugleich ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr von 3,3 auf 3,2 Prozent. Die Prognose für das laufende Jahr wurde von 2,8 auf 2,7 Prozent herabgesetzt.
Die Binnennachfrage, darunter Konsum und Investitionen, setze zwar ihren Erholungstrend fort, analysierte die Zentralbank. Jedoch gehe es beim Export weiter abwärts, während sich die Stimmung in der Wirtschaft kaum verbessere.
Deshalb wird vermutet, dass die Notenbank die Auswirkungen der früheren Zinssenkungen noch eine Weile beobachten will. Auch die rapide zunehmende private Verschuldung erschwert eine weitere Zinssenkung. Die Finanzdarlehen privater Haushalte stiegen allein im August um fast zehn Billionen Won oder 8,8 Milliarden Dollar und übertrafen 773 Billionen Won oder 682 Milliarden Dollar.