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Sport

Tokio fordert Fortsetzung der Suche nach vermissten Japanern in Nordkorea

Write: 2001-12-19 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die japanische Regierung hat sich über Nordkoreas Entscheidung, die Suche nach vermissten Japanern einstellen zu wollen, enttäuscht geäußert. Der Chefkabinettssekretär Yasuo Fukuda sagte auf einer Pressekonferenz, dass die japanische Regierung Nordkorea um die Fortsetzung der Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit bitten werde. Im Hinblick auf die Aussichten der Verhandlungen mit Nordkorea über die Normalisierung der Beziehungen sagte er, dass dies von der Haltung Nordkoreas abhinge. Die japanische Nachrichtenagentur meldete, dass die Tokioter Regierung die Wiederaufnahme der entsprechenden Verhandlungen mit Nordkorea für fast unmöglich hielte, falls Nordkorea die Suchaktion nicht fortführen sollte. Weitere Reislieferungen seien ebenfalls nicht zu erwarten, hieß es. Japan behauptet, dass in den 70er und 80er Jahren mindestens zehn Japaner nach Nordkorea entführt worden seien. Die Durchführung der Suche nach vermissten Japanern und Nordkoreanern hatten die Rotkreuzverbände beider Länder 1999 vereinbart.

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