Nach Worten der südkoreanischen Rotkreuz-Chefin haben beide Koreas während der am Montag beendeten Familienzusammenführung mehrmals Diskussionen geführt.
Sie sei mit ihrem nordkoreanischen Pendant Ri Chung-bok drei Mal zu offiziellen Besprechungen und zwei Mal zu inoffiziellen Kontakten zusammengekommen, sagte Kim Sung-joo am Montag in einem Interview mit KBS. Kim hatte die südkoreanische Besuchergruppe für das Familientreffen im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge angeführt.
Beide Seiten hätten über die Feststellung des Schicksals von getrennten Familien, einen Briefwechsel zwischen ihnen und Video-Familientreffen konkret diskutiert. Die nordkoreanische Seite habe sich mit Aufgeschlossenheit gegenüber humanitären Projekten auf den Dialog eingelassen, hieß es.
Da das Familientreffen, das erste Projekt nach der innerkoreanischen Vereinbarung vom 25. August, erfolgreich zu Ende gegangen sei, glaube sie, dass man in Kooperation mit der Regierung auch in den nächsten Phasen Erfolg haben könne, fügte Kim hinzu.