Das Rote Kreuz beginnt am 1. November psychologische Behandlungen für Teilnehmer der jüngsten innerkoreanischen Familienzusammenführung wegen möglicher Nachwirkungen.
Das teilte der südkoreanische Rotkreuzverband mit. Nach der Erfassung der psychischen Verfassung der 643 Teilnehmer will der Verband landesweit in 14 Niederlassungen die psychologische Erstversorgung für Behandlungsbedürftige durchführen.
Denjenigen, die große Angst haben oder unter einer schweren Depression leiden, wird geraten, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.
Laut einer Meinungsumfrage bei 230 Teilnehmern der Familienzusammenführung im vergangenen Jahr antworteten 24 Prozent, dass die Freude über das Wiedersehen nicht lange angehalten habe, da sie die von ihnen getrennten Angehörigen nicht mehr sehen könnten.