Nordkorea hat einen 5.000-Kilowatt-Graphitreaktor in Yongbyon Mitte Oktober außer Betrieb gesetzt.
Das schrieb die japanische Zeitung „Yomiuri Shimbun“ unter Berufung auf einen südkoreanischen Regierungsvertreter.
Es sei denkbar, dass die Wiederaufbereitung von gebrauchten Kernbrennstäben zur Gewinnung von waffenfähigem Plutonium eingeleitet worden sei. Die südkoreanische Regierung betrachte dies als eventuelles Vorzeichen für einen neuen Atomtest und verschärfe die Überwachung, schrieb die Zeitung weiter.
Nordkorea hatte im April 2013 verkündet, den aufgrund einer Einigung bei den Sechser-Gesprächen abgeschalteten Graphitreaktor wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Experten gehen davon aus, dass der Reaktor im August desselben Jahres wieder hochgefahren wurde.