Offenbar als Folge des Abgasskandals hat Volkswagen in Südkorea im Oktober deutliche Absatzeinbußen verbucht.
Nach Angaben des Koreanischen Verbandes von Autoimporteuren und -vertrieben wurden im Oktober 947 VW-Fahrzeuge neu angemeldet. Das seien fast 2.000 Einheiten weniger als im September.
Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum hat sich die Zahl fast halbiert.
Der Absatz der VW-Tochter Audi ging um 27 Prozent im Vormonatsvergleich auf 2.482 Einheiten zurück.
Die Zahl der Neuzulassungen von Importautos stieg um sechs Prozent im Vorjahresvergleich auf 17.423 Einheiten im Oktober. Verglichen mit dem Vormonat wurde ein Rückgang von 14,5 Prozent verbucht. Spitzenreiter war Mercedes-Benz, gefolgt von BMW, Audi und Peugeot. Volkswagen rutschte von Platz vier auf fünf ab.