Auf Vorschläge Südkoreas für ein Arbeitstreffen zur Vorbereitung auf ein Gespräch auf Regierungsebene ist Nordkorea bisher nicht eingegangen.
Beide Länder hatten sich bei Krisengesprächen am 25. August auf neue Treffen zwischen den Regierungen geeinigt.
Ein südkoreanischer Regierungsvertreter teilte am Freitag mit, dass Seoul seit Ende September dreimal Vorbereitungsgespräche vorgeschlagen habe.
Nach dem ersten Vorschlag durch den Vereinigungsminister, der an den nordkoreanischen Parteisekretär Kim Yang-gon gerichtet worden sei, habe Pjöngjang die Aufrichtigkeit des Vorschlags in Frage gestellt. Die Annahme von zwei weiteren schriftlichen Vorschlägen habe Nordkorea verweigert.
Der Regierungsbeamte bekräftigte die Position Seouls, dass die Vereinbarungen vom 25. August umgesetzt werden und innerkoreanische Angelegenheiten bei Regierungsgesprächen behandelt werden sollten.