Rund 30.000 von insgesamt 60.000 von ihren Familien in Nordkorea getrennten Südkoreanern wollen das Schicksal ihrer Angehörigen im Norden feststellen lassen.
Sie hätten bei einer Umfrage bei allen betroffenen Personen einer solchen Untersuchung zugestimmt, sagte Vereinigungsminister Hong Yong-pyo bei einem Forum in Seoul. Die restlichen rund 30.000 Personen seien entweder nicht zu erreichen gewesen oder hätten aus verschiedenen Gründen dem Vorhaben nicht zugestimmt.
Nordkorea sei sich der Notwendigkeit bewusst, das Schicksal der getrennten Familien zu ermitteln. Auch der Probleme der aktuellen Methode der Familienzusammenführungen sei sich der Norden bewusst. Gegenüber einer neuen Vereinbarung und deren Umsetzung zeige sich Nordkorea aber zurückhaltend, hieß es.
Zu der bisher ausbleibenden Antwort auf Seouls Vorschlag für Vorgespräche für Regierungsgespräche hieß es, er glaube, dass Nordkorea in den innerkoreanischen Beziehungen vorsichtig bleibe und das Tempo kontrolliere.
Er teilte außerdem die Ansicht mit, dass die Zeit für ein innerkoreanisches Gipfeltreffen noch nicht reif sei.