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Sport

Seouler Regierungsbeamter für zweite Runde der Sechser-Gespräche nur verhalten optimistisch

Write: 2003-10-13 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Laut einem ranghohen südkoreanischen Außenministeriumsbeamten haben die Teilnehmer an den ersten Sechser-Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm noch keine nennenswerten Annäherungen in ihren Bemühungen um eine zweite Runde erzielen können. Die Aussichten für ein baldiges Zustandekommen einer zweiten Runde seien somit derzeit noch nicht gut. Der Beamte sagte, dass die Staaten bisher mehrmals zu offiziellen oder inoffiziellen Gesprächen zusammengekommen seien. Es habe jedoch keine Forschritte gegeben, hieß es. Die Staaten seien mit äußerster Besonnenheit vorgegangen, aus der Befürchtung heraus, dass auch bei einer zweiten Runde der Atomgespräche keine Kompromisse mit Nordkorea erzielt werden könnten. Er warnte darüber hinaus vor einem voreiligen Optimismus, für den jüngste Bemerkungen des US-Außenministers Colin Powell gesorgt hätten. Powells Aussagen über eine schriftliche Sicherheitsgarantie für Nordkorea seien nicht neu. Diese sollten jedoch nicht damit gleich gesetzt werden, dass die US-Regierung nun die Forderung Nordkoreas akzeptiert habe, hieß es.

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