Nach langem Schweigen über Südkoreas Gesprächsangebot hat Nordkorea vorgeschlagen, innerkoreanische Arbeitsgespräche zu führen.
Das teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Nordkorea habe am Vormittag im Namen des Sekretariats des Komitees für friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes über den Verbindungskanal am Waffenstillstandsort Panmunjeom vorgeschlagen, dort am 26. November ein Arbeitstreffen für Regierungsgespräche durchzuführen.
Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete ihrerseits, dass das Komitee eine entsprechende Mitteilung an das südkoreanische Vereinigungsministerium geschickt habe.
Das Ressort prüft nun, ob der Vorschlag angenommen werde soll. Laut einem Regierungsvertreter werden die Absicht Nordkoreas geprüft und ein Termin sowie konkrete Gesprächsthemen diskutiert.
Seoul hatte am 21. September und zwei weitere Male Nordkorea vorgeschlagen, Arbeitsgespräche für Regierungsgespräche gemäß der Vereinbarung vom 25. August zu führen. Nordkorea hatte jedoch nur betont, dass Seouls Ehrlichkeit zweifelhaft sei und das Vereinigungsministerium verantwortungsvoll handeln sollte, ohne auf das Angebot geantwortet zu haben.