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Süd- und Nordkorea setzen Gespräche über den Atomstreit fort
Write: 2003-10-16 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Unterhändler aus Süd- und Nordkorea haben heute bei den laufenden bilateralen Ministergesprächen in Pjöngjang die Diskussionen über den Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm fortgesetzt. Bei informellen Treffen zwischen beiden Seiten sei es um die Frage gegangen, auf welche Weise die Spannungen wegen des Atomkonflikts am besten zu beseitigen seien, berichteten südkoreanische Medien vom Verhandlungsort in der nordkoreanischen Hauptstadt. Beim Auftakt der Gespräche sei gestern keine Einigung erzielt worden. Eine für heute Vormittag geplante Sitzung der Delegationen sei verschoben worden. Der südkoreanische Vereinigungsminister Jeong Se Hyun hatte gestern Nordkorea dazu aufgerufen, seine ablehnende Haltung zu einer neuen Runde von multilateralen Gesprächen über den Atomstreit aufzugeben. Eine erste Sechser-Runde unter Beteiligung der beiden Koreas, der USA, Chinas, Russlands und Japans war Ende August ohne eine Annäherung zu Ende gegangen. Die südkoreanische Delegation der zwölften innerkoreanischen Ministergesprächen war vorgestern für vier Tage nach Pjöngjang gereist. Bei dem Treffen soll auch die Zusammenarbeit bei wirtschaftlichen und humanitären Fragen besprochen werden.
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