Die Lebenszufriedenheit nordkoreanischer Flüchtlinge in Südkorea sinkt zehn Jahre nach ihrer Ansiedlung im Süden deutlich.
Entsprechende Ergebnisse einer Meinungsumfrage bei 240 Flüchtlingen aus Nordkorea veröffentlichte Park Ju-hwa vom Koreanischen Institut für Nationale Wiedervereinigung am heutigen Donnerstag.
Der Durchschnitt liegt bei 2,99 von insgesamt vier Punkten. In den ersten drei Jahren nach der Einbürgerung in Südkorea beträgt der Wert 3,06. Ab dem vierten Jahr bis zum sechsten Jahr steigt die Lebenszufriedenheit auf 3,07, um in den nächsten drei Jahren auf 2,99 zu sinken. Im zehnten Jahr fällt der Wert deutlich auf 2,73.
Park führte das Phänomen darauf zurück, dass der Lebensstandard der Nordkoreaner nicht ihren Erwartungen entspreche.