Nordkorea hat den vor seiner Küste angeschwemmten Leichnam eines Südkoreaners übergeben.
Das gab der Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums, Jeong Joon-hee, heute vor der Presse bekannt.
Der nordkoreanische Rotkreuzverband habe am Donnerstag mitgeteilt, die Leiche eines als Südkoreaner vermuteten Mannes in Gewässern vor Yodo in der Provinz Gangwon gefunden zu haben und diese überreichen zu wollen. Die südkoreanische Seite habe heute gegen 9.30 Uhr am Waffenstillstandsort Panmunjeom die Leiche und Habseligkeiten ausgehändigt bekommen, hieß es.
Anhand des Personalausweises sei der Tote als ein 32-jähriger Südkoreaner mit Nachnamen Choi identifiziert worden. Die zuständigen Behörden wollten nun die Todesumstände untersuchen, hieß es weiter.