Als Folge der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung in Südkorea wird die soziale Ungleichheit im Land größer.
Das Koreanische Institut für Gesundheit und soziale Angelegenheiten teilte in ihrem statistischen Jahresbericht zur Armut 2015 mit, dass sich der Gini-Koeffizient in puncto Einkünfte und Ausgaben nicht geändert oder sogar verschlechtert habe.
Der Gini-Koeffizient auf der Grundlage des verfügbaren Einkommens stieg zur Zeit der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 auf 0,305 und sank auf 0,294 im Jahr 2013. Seitdem ist der Index unverändert.
Beim Gini-Index auf der Basis der Konsumausgaben geht es seit 2013 wieder aufwärts. Zuletzt wurde nahezu das Niveau zur Zeit der Finanzkrise erreicht.
Der Gini-Koeffizient ist eine Kennzahl für Ungleichverteilungen. Der Wert liegt zwischen null und eins. Je näher der Wert an eins liegt, desto größer ist die Ungleichverteilung.