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Wirtschaft

Institut fordert Maßnahmen gegen feindliche Übernahme durch Ausländer

Write: 2015-12-08 10:25:03Update: 2015-12-08 13:55:10

Institut fordert Maßnahmen gegen feindliche Übernahme durch Ausländer

Das Koreanische Wirtschaftsforschungsinstitut (KERI) hat gefordert, zur Abwehr feindlicher Übernahmen durch ausländische Spekulationsfonds eine sogenannte Giftpille einzuführen.

In einem Bericht des Instituts hieß es, dass bis März bei 26 von 730 im Leitindex Kospi vertretenen einheimischen Unternehmen der Anteil von Ausländern 50 Prozent übertroffen habe. Unter den an der Technologiebörse Kosdaq notierten Unternehmen seien 41 Firmen davon betroffen.

Dazu zählen das Tabakunternehmen KT&G, E-mart, Posco, Naver und Samsung Electronics.

Von einer Giftpille (poison pill) spricht man, wenn der Vorstand eines Unternehmens anderen Aktionären die Option gewährt, Aktien zu einem niedrigen Kurs zu erwerben, sollte ein feindlicher Käufer über einen bestimmten Anteil verfügen. Durch die Senkung dieses Anteils und des Werts der Aktien soll eine feindliche Übernahme verhindert werden.

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