Arbeitgeber und -nehmer von SsangYong Motor haben nach einem langjährigen Konflikt eine vorläufige Vereinbarung erzielt.
Der Chef des Autobauers, der Vorsitzende der Filiale des Gewerkschaftsdachverbandes KCTU und der Chef der Gewerkschaft der Firma, arbeiteten am Freitag eine vorläufige Einigung über vier Angelegenheiten aus.
Dazu zählt, dass Bemühungen unternommen werden, um 187 entlassene Arbeiter bis 2017 schrittweise wiedereinzustellen. Die Firma wird eine Entschädigungsklage gegen KCTU zurücknehmen. Außerdem wird ein Fonds für die Unterstützung für entlassene Mitarbeiter und Hinterbliebene der Verstorbenen unter ihnen eingerichtet.
Die Mitglieder der Filiale der KCTU billigten die Einigung am Samstag. Die Arbeitgeberseite und die Gewerkschaft von SsangYong wollen beim Vorstandstreffen und der Delegiertentagung eine Zustimmung einholen.
Nach der Einleitung der Insolvenzverwaltung im Jahr 2009 griff der Autobauer zum Mittel der Massenentlassungen. Rund 500 Mitarbeiter wurden inzwischen wieder eingestellt, während 1.500 nicht wiedereingestellt wurden.