Nach Angaben des Vize-Finanzministers Joo Hyung-hwan hat die Zinserhöhung in den USA nur wenig Einfluss auf Südkorea.
Das sagte er heute auf einer Sitzung zu Makroökonomik und Finanzpolitik in Seoul. Die Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte habe in etwa den Markterwartungen entsprochen.
Südkoreas Fundamentaldaten seien gut, mögliche Schwankungen in Schwellenländern hätten auf Südkorea nur geringen Einfluss.
Zur Vorsicht werde die Kontrolle der Entwicklungen an den Finanzmärkten aber verschärft. Auch könnten Notfallpläne umgesetzt werden, sollte dies notwendig werden.
Auch würden die Devisenreserven überprüft, damit Südkorea sich in einer günstigen Position befinde, um auf Notsituationen reagieren zu können.
In der Vergangenheit hatten Zinsanhebungen in den USA immer wieder zu einem Kapitalabfluss aus Schwellenländern geführt. Dies hatte allgemein für Schwankungen im globalen Finanzsektor gesorgt.