Die Steuerflucht ins Ausland über Steueroasen wird künftig erschwert.
Das Finanzministerium teilte am Donnerstag mit, dass einheimische Finanzunternehmen ab 1. Januar Informationen zu Finanzkonten von in Übersee Lebenden in Südkorea überprüfen würden.
Der Schritt erfolgt im Vorfeld des automatischen Austauschs von Finanzdaten unter Ländern, der im September 2017 beginnen soll. Unter diesem System werden die Regierungen die von Finanzunternehmen weitergeleiteten Kontoinformationen von Bürgern, die in anderen Ländern leben, einmal im Jahr austauschen.
53 Länder einschließlich Südkorea beteiligen sich daran. Ab September 2018 wird die Zahl auf mehr als 77 Staaten steigen.