Südkorea wird voraussichtlich einen höheren Stimmenanteil beim Internationalen Währungsfonds (IWF) bekommen.
Der US-Kongress hat nach jahrenlangem Zögern eine Neuverteilung der Stimmrechte im IWF gebilligt.
Demnach bekommen Schwellenländer, darunter China, mehr Gewicht. Südkoreas Stimmrechtsanteil wird voraussichtlich von 1,41 auf 1,8 Prozent steigen. Damit wird Südkorea in der Rangfolge um zwei Plätze auf Position 16 vorrücken.
Dem Reformplan zufolge wird sich die Finanzausstattung verdoppeln. Sechs Prozent der Stimmrechte werden von führenden Industriestaaten an Schwellenländer abgetreten.
Die bereits vor fünf Jahren gebilligte Neuverteilung konnte nicht umgesetzt werden, weil das Parlament des einflussreichsten Beitragszahlers USA, dem Reformentwurf nicht zugestimmt hatte.