Ausländische Anleger haben dieses Jahr erstmals seit vier Jahren an der südkoreanischen Börse mehr Aktien verkauft als gekauft.
Laut dem Börsenbetreiber Korea Exchange kauften Ausländer an den Börsen asiatischer Länder mit Ausnahme von China und Japan von Januar bis November Aktien im Wert 552 Millionen Dollar. Damit wurde vier Jahre in Folge mehr gekauft als verkauft.
Dagegen haben ausländische Anleger bis November Aktien im Wert von 154 Millionen Dollar an der südkoreanischen Börse mehr verkauft als gekauft. Damit sind zum ersten Mal seit vier Jahren die Netto-Käufe von Ausländern negativ.
Mit Stand vom vergangenen Donnerstag haben lediglich vier asiatische Länder verglichen mit dem Vorjahr einen Kursanstieg ihres Leitindizes verzeichnet. Japan verbuchte mit 10,9 Prozent den größten Zuwachs, gefolgt von China, Vietnam und Südkorea. Südkorea verzeichnete 3,3 Prozent Anstieg.