Seoul hat die Notwendigkeit von Diskussionen zwischen den Regierungen in beiden Koreas über Maßnahmen für die Sicherheit südkoreanischer Touristen im Geumgang-Gebirge unterstrichen.
Hintergrund ist die Behauptung der nordkoreanischen Propagandawebseite Uriminzokkiri am Sonntag, dass die ganze Welt wisse, dass Nordkorea beim Besuch der Chefin der Hyundai-Gruppe in Pjöngjang im Jahr 2009 eine Sicherheitsgarantie höchsten Niveaus gegeben habe.
Die Regierung vertrete die Position, dass für eine Wiederaufnahme von Touren ins Geumgang-Gebirge praktische und institutionelle Maßnahmen für die Gewährleistung der Sicherheit von Touristen getroffen werden müssten. Über die Angelegenheit sollten Diskussionen zwischen den zuständigen Behörden in Süd- und Nordkorea stattfinden, betonte die stellvertretende Sprecherin des Vereinigungsministeriums Park Su-jin am Montag.
Das Ministerium teilte zudem hinsichtlich der Differenzen über Kriterien für die Pachtgebühren im innerkoreanischen Industriepark Kaesong mit, dass das südkoreanische Managementkomitee und Nordkoreas zuständige Behörde seit November letzten Jahres stetig verhandelt hätten. Die Regierung wolle möglichst binnen Jahresfrist die Verhandlungen abschließen.
Nordkorea fordert, dass südkoreanische Unternehmen für das 3,3 Millionen Quadratmeter große Gelände Nutzungsgebühr zahlen. Dagegen beharrt Südkorea darauf, dass für die Zahlungen die tatsächlich genutzte Fläche von 920.000 Quadratmetern berücksichtigt werden soll.