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Südkorea und China plädieren für Fortsetzung der Sechser-Gespräche
Write: 2003-10-20 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Präsident Roh Moo-hyun und Chinas Staatspräsident Hu Jintao sind bei ihrem Treffen am Sonntag in Bangkok zur Einigung gelangt, dass die Sechser-Gespräche über Nordkoreas Atomprogramm zur Beilegung des Atomkonflikts mit Nordkorea fortgesetzt werden müssten. Sie waren sich zudem einig, dass sich Nordkorea mit allen Schritten zurückhalten solle, die für eine weitere Eskalation des Konflikts sorgen könnten. Präsident Roh erklärte außerdem, dass Südkorea im Falle der Aufgabe des Atomprogramms bereit sei, Nordkorea bei der Umsetzung von Reformen zu helfen. Südkorea wolle die stufenweise Umsetzung von Reformen und der Öffnung des Landes unterstützen, während gleichzeitig dessen politisches System aufrechterhalten bleibt. Auch die USA unterstützten diesen Kurs, fügte der südkoreanische Präsident hinzu. Hu Jintao sagte, dass die Nordkorea-Frage nicht in ein oder zwei Gesprächsrunden geklärt werden könne. Nordkorea solle an den Verhandlungstisch zurückkehren und sich um eine Lösung durch Dialog bemühen, hieß es weiter. Hu hatte zuvor mit US-Präsident Bush eine enge Kooperation beider Länder für das Zustandebringen nächster Sechser-Gespräche vereinbart.
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