Laut einem Medienbericht hat Nordkorea einen Sondergesandten nach China entsandt, um sich für die plötzliche Konzertabsage der Frauenband Moranbong Anfang Dezember zu entschuldigen.
Das schrieb die japanische Zeitung „Nihon Keizai Shimbun“.
Machthaber Kim Jong-un habe jüngst zur Entschuldigung eine Person im Ministerrang nach Peking geschickt, schrieb Redakteur Katsuji Nakazawa unter Berufung auf eine über die Beziehungen zwischen Nordkorea und China gut informierte Quelle.
Nordkorea wolle im kommenden Jahr die Moranbong-Band erneut nach China schicken. Der Besuch werde vor dem für Mai vorgesehenen Parteitag der Arbeiterpartei zustande kommen, hieß es weiter.
Kim Jong-un wolle offenbar eine freundliche Atmosphäre zwischen beiden Ländern schaffen. Kim habe anscheinend vor, um den Zeitpunkt des Besuchs der Moranbong-Band persönlich nach China zu reisen und Staatspräsident Xi Jinping zu treffen, behauptete Nakazawa.