Südkoreanische Unternehmen im innerkoreanischen Industriepark Kaesong werden jährlich 64 Dollar-Cent pro Quadratmeter Pachtgebühr zahlen.
Die entsprechende Einigung mit Nordkorea sei heute erzielt worden, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit.
Die Pacht entspricht einem Anteil von 1,56 Prozent am ursprünglichen Grundstückspreis gemessen am damaligen Wechselkurs. Beide Seiten trafen sich damit in etwa in der Mitte, nachdem Südkorea anfangs ein Prozent zahlen wollte und Nordkorea zwei Prozent gefordert hatte.
Die Einigung steht im Einklang mit dem Ziel, eine internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriekomplexes zu erlangen, indem ein globales Geschäftsumfeld garantiert werde.
Beide Teilstaaten wollen über die Pachthöhe künftig alle vier Jahre verhandeln. Der Anstieg darf um maximal 20 Prozent auf einmal angehoben werden.
Nach einem 2004 geschlossenen Vertrag waren südkoreanische Unternehmen in dem Industriekomplex von der Zahlung der Pachtgebühr befreit. 2014 wurde das Thema bei Verhandlungen erneut aufgegriffen.