Nach Einschätzung der südkoreanischen Armee könnten die Aushubarbeiten für einen neuen Tunnel auf dem nordkoreanischen Atomtestgelände in Pungye-ri Vorbereitungen für den Test einer Kernfusionswaffe darstellen.
Diese Einschätzung teilte das Kommando zur Abwehr atomarer, biologischer und chemischer Waffen in einem Bericht mit.
Sollte man die Erforschung der Nukleartechnologie, unterirdische Atomtests und die bisherige Dauer des Atomprogramms in Nordkorea berücksichtigen, verfüge Nordkorea über die Grundlage für den Bau von Kernfusionswaffen.
Sollte Nordkorea dieses Jahr einen vierten Atomtest unternehmen, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um eine neue Art eines Nuklearversuchs handeln würde. Jedoch werde davon ausgegangen, dass Nordkorea noch nicht in der Lage sei, eine Wasserstoffbombe zu testen, hieß es weiter.