Aus Nordkorea sind als künstliches Erdbeben vermutete seismische Wellen wahrgenommen worden.
Das südkoreanische Wetteramt teilte mit, dass heute um 10.30 Uhr in Gilju in der Provinz Nord-Hamgyong künstliche Erdbebenwellen der Stärke 4,2 registriert worden seien.
Der Ausgangspunkt befinde sich 49 Kilometer nördlich von Gilju. Es werde analysiert, ob die Erschütterungen auf eine Explosion, beispielsweise einen Atomtest, zurückzuführen seien, hieß es.
Unterdessen gab das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer (EMSC) bekannt, dass sich heute gegen 10.30 Uhr in Nordkorea ein Erdbeben der Stärke 5,1 ereignet habe. Das Epizentrum liege 80 Kilometer südwestlich von Chongjin.