Das südkoreanische Wetteramt hat die Stärke des künstlichen Erdbebens, das heute Vormittag in der Nähe von Gilju in Nordkorea wahrgenommen wurde, von 4,3 auf 4,8 angehoben.
In den südkoreanischen Bezirken Cheolwon und Yanggu in der grenznahen Provinz Gangwon sollen auch Schallwellen nachgewiesen worden sein, die auf ein künstliches Erdbeben schließen ließen.
Der Ausgangspunkt befinde sich 49 Kilometer nördlich von Gilju. Es werde analysiert, ob die Erschütterungen auf eine Explosion, beispielsweise einen Atomtest, zurückzuführen seien, hieß es.
Unterdessen gab das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer (EMSC) bekannt, dass sich heute gegen 10.30 Uhr in Nordkorea ein Erdbeben der Stärke 5,1 ereignet habe. Das Epizentrum liege 80 Kilometer südwestlich von Chongjin.