Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat den vierten Atomtest seines Landes als Maßnahme zur Selbstverteidigung bezeichnet.
Kim habe zu Jahresanfang das Verteidigungsministerium besucht, als der Donner des ersten Wasserstoffbombentests in der Welt ertönt sei, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag.
Er sagte in einer Rede, dass der angebliche Wasserstoffbombentest ein Schritt zur Selbstverteidigung gewesen sei. Ein Nukleartest sei das legitime Recht eines souveränen Staates und eine faire Handlung, die niemand kritisieren könne, hieß es.
Es war die erste Äußerung von Kim Jong-un zum neuen Atomtest seines Landes am Mittwoch.
Kim wies zudem Kommandeure der Armee an, die Truppen vollständig kampfbereit zu halten, damit das Land eine Herausforderung der feindlichen Kräfte mit einem entschlossenen Revolutionskrieg beantworten könne.
Kim brachte jedoch weder die Beschallungsaktion der südkoreanischen Streitkräfte an der Grenze noch Sanktionen des UN-Sicherheitsrats zur Sprache.