Das südkoreanische Vereinigungsministerium überprüft weder einen Abzug der Südkoreaner aus dem innerkoreanischen Industriepark in Kaesong noch dessen Schließung.
Das sagte ein Ministeriumsvertreter und wies damit Gerüchte über solche Maßnahmen zurück.
Die Einschränkung des Zugangs zur Industriezone beschrieb er als Maßnahme zur Sicherheit von Landsleuten.
Der Schritt stelle keinen Verstoß gegen die innerkoreanische Einigung zur Normalisierung des Betriebs des Industrieparks im August 2013 dar, die verbiete, unter dem Vorwand einer geänderten Situation den Betrieb einzustellen, hieß es weiter.
Das Vereinigungsministerium hatte letzten Donnerstag, einen Tag nach dem Atomtest Nordkoreas, beschlossen, nur dem Personal, das mit den Produktionsaktivitäten in direktem Zusammenhang steht, den Zugang zur Industriezone zu erlauben. Am Montag wurde beschlossen, die Zahl der verweilenden Landsleute auf das erforderliche Mindestmaß zu reduzieren.