Externe ungünstige Faktoren wie Nervosität an der chinesischen Börse erschüttern den südkoreanischen Finanzmarkt.
Am Donnerstag stieg der Won-Dollar-Wechselkurs um 9,40 Won verglichen mit dem Vortag auf 1.213,4 Won pro Dollar. Das war der höchste Stand seit fünfeinhalb Jahren. Der Wert blieb am Freitag unverändert.
An der Börse verlor der Leitindex Kospi 21,14 Punkte oder 1,11 Prozent auf 1.878,87 Zähler. Der Technologieindex Kosdaq fiel ebenfalls, und zwar um 0,7 Prozent auf 678,43 Punkte.
Ausländische Anleger verkauften netto den siebten Handelstag in Folge. Im neuen Jahr wurden rund eine Billion Won oder 827 Millionen Dollar von der Börse abgezogen.
Experten rechnen damit, dass diese Tendenz für eine Weile anhält, solange die US-Notenbank Fed sich Ende Januar nicht zum Tempo der Zinsanhebungen äußert.