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KEDO-Exekutivkomitee berät Anfang November über Reaktorbau in Nordkorea

Write: 2003-10-27 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Das Exekutivkomitee des internationalen Konsortiums für das Reaktorbauprojekt in Nordkorea, KEDO, kommt Anfang November in den USA zu einer inoffiziellen Vorstandssitzung zusammen. Der Leiter der südkoreanischen Gesellschaft für Reaktorbau, Chang Sun-sub, sagte am Sonntag, dass man zurzeit über einen konkreten Termin berate. Nach seinen weiteren Worten würden sich die Vorstandsmitglieder über den aktuellen Stand des Konfliktes um das nordkoreanische Atomprogramm und einen möglichen Baustopp in Nordkorea austauschen. Eine endgültige Entscheidung über den Bauabbruch werde jedoch bei einer offiziellen Sitzung gefällt, hieß es. Der Bau von zwei Leichtwasserreaktoren, den die USA im Jahre 1994 im Genfer Abkommen Nordkorea für dessen Verzicht auf das Atomprogramm versprochen hatten, wurde Ende August als Folge des andauernden Streits über das nordkoreanische Atomprogramm de facto gestoppt. Denn wichtige Hauptzubehörteile konnten nicht mehr nach Nordkorea eingeführt werden.

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