Südkorea setzt sich dafür ein, auf den iranischen Markt vorzustoßen.
Stahlhersteller Posco will sich am Projekt für den Bau eines Stahlwerks in der Freihandelszone Tschahbahar in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar beteiligen. Posco wird acht Prozent der Anteile übernehmen.
Der gemeinsame südkoreanisch-iranische Wirtschaftsausschuss auf Ministerebene wird am 29. Februar im Iran erstmals seit zehn Jahren wieder tagen. Die südkoreanische Regierung will eine Wirtschaftsdelegation von rund 130 Personen entsenden. Es wird erwartet, dass dabei 15 Absichtserklärungen unterzeichnet werden.
Südkorea strebt zudem eine Beteiligung am iranischen Gesundheitsmarkt an. Die Export- und Importbank sowie die Gesellschaft für Handelsversicherung wollen ein finanzielles Rahmenabkommen mit einem Gesamtvolumen von sieben Milliarden Dollar abschließen.
Ein Sprecher im Präsidialamt teilte in diesem Zusammenhang mit, dass Präsidentin Park Geun-hye einen Besuch des Irans erwäge.