Südkoreas Schiffbauer haben im vergangenen Jahr Rekordverluste erlitten.
Hyundai Heavy Industries verbuchte beim Betriebsgewinn ein Minus von 1,54 Billionen Won oder 1,3 Milliarden Dollar. Der nationale Konkurrent Samsung Heavy Industries steckte mit 1,26 Milliarden Dollar in den Miesen.
Der Verlust bei Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering wird auf bis zu 2,5 Milliarden Dollar geschätzt, nachdem wegen sinkender Gewinne zusätzliche Kredite bei Gläubigern beantragt werden mussten.
Es ist das erste Mal überhaupt, dass alle drei großen Werften im selben Jahr Verluste schrieben.
Laut Beobachtern hätten gestrichene Aufträge für den Bau von Offshore-Anlagen, Zahlungsverzögerungen und ein Nachfragerückgang bei Container- und LNG-Tankern für den Gewinneinbruch der Schiffbausparten von Hyundai und Samsung gesorgt.