Ein nordkoreanisches Patrouillenboot hat die Nördliche Seegrenze (NLL) im Westmeer verletzt.
Nach Angaben des Vereinigten Generalstabs in Seoul habe das Boot gegen 6.55 Uhr morgens in der Nähe der Insel Socheong die NLL etwa 300 Meter weit überquert.
Die südkoreanische Marine habe per Funk gewarnt und fünfmal 76-Millimeter-Geschosse als Warnschüsse abgefeuert.
Das nordkoreanische Patrouillenboot soll nach dem zwanzigminütigen Eindringen gegen 7.15 Uhr nördlich der NLL zurückgekehrt sein.
Ein südkoreanischer Militärsprecher sagte, das Militär sei in höchster Alarmbereitschaft. Die Überwachung in der Nähe der Seegrenze werde intensiviert und jede Bewegung des nordkoreanischen Militärs beobachtet.