Südkorea will sich bemühen, den Einfluss der Nordkorea-Risiken auf ausländische Investitionen in dem Land zu hemmen.
Hierfür wolle Seoul präzise Informationen schnell zur Verfügung stellen, damit keine unnötigen Missverständnisse entstünden, sagte Handelsminister Joo Hyung-hwan bei einem Treffen mit Vertretern von Unternehmen mit hohem ausländischen Investitionsanteil.
In der Politik zu ausländischen Investitionen habe es höchste Priorität, Hindernisse für Investitionen zu beseitigen, hieß es.
Die ausländischen Direktinvestitionen in Südkorea betrugen im vergangenen Jahr 20,91 Milliarden Dollar. Das war zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor und stellte den bisher höchsten Stand dar.
Joo betonte, dass Südkorea trotz der jüngsten Schwierigkeiten noch immer ein attraktiver Investitionsstandort sei, und hob die Vorteile des südkoreanischen Marktes hervor, darunter breit gefächerte Freihandelsbeziehungen.