Nahe der Insel Baengnyeong war am Morgen Artilleriefeuer zu hören.
Die lokalen Behörden bereiteten die Einwohner per Rundfunk auf eine mögliche Evakuierung vor.
Der Landkreis Ongjin der Stadt Incheon teilte mit, dass gegen 7.47 Uhr Schüsse zu hören gewesen seien. Anschließend sei die Bevölkerung über Rundfunksendungen gewarnt worden.
Schon zuvor war in Baengnyeong ein Knall zu hören, den nordkoreanische Artillerie an der Küste verursacht haben soll.
Nach Angaben der Streitkräfte habe der Norden offenbar Granaten von der Küstenbasis am Jangsan-Kap abgefeuert. Doch seien die Geschosse nicht auf der südkoreanischen Seite der Nördlichen Grenzlinie (NLL) niedergegangen.
Besondere Bewegungen der nordkoreanischen Streitkräfte seien nicht entdeckt worden. Ursache für die Geräusche seien offenbar Schießübungen. Jedoch sei die Überwachung an der Seegrenze verschärft worden, teilten Südkoreas Streitkräfte weiter mit.