Südkoreas Marine hat die Suche nach Trümmerteilen der nordkoreanischen Langstreckenrakete beendet.
Zwei Trümmerteile seien aus dem Gelben Meer geborgen worden, bei denen es sich um einen Reservetank und eine Strahldüse handeln soll.
Die Besatzung des Navy-Bergungsschiffs Tongyeong hatte die Trümmerteile rund 110 Kilometer südwestlich der Insel Eocheong am Donnerstag und Freitag aus einer Tiefe von 85 Metern geborgen.
Andere Bruchstücke seien zu klein gewesen und bei Hebeversuchen zerbrochen und fortgeschwemmt worden.
Die sichergestellten Trümmerteile wurden am Morgen zum Hafen von Pyeongtaek gebracht. Dort hat die Zweite Flotte der Seestreitkräfte ihren Stützpunkt. Später werden sie zur Untersuchung zur Behörde für Rüstungsentwicklung in Daejeon gebracht.
Nordkorea hatte am 7. Februar eine weitreichende Rakete an seiner Startanlage Sohae in Dongchang-ri abgeschossen. Das Ausland vermutet dahinter den Test einer Langstreckenrakete, die auch US-Festland erreichen könnte. Nach nordkoreanischen Angaben wurde ein Satellit ins All befördert.