Die südkoreanische Regierung hat ihre Forderung nach einer Denuklearisierung Nordkoreas als Voraussetzung für die Lösung der Fragen betreffend die koreanische Halbinsel bekräftigt.
Die Regierung räume Diskussionen über die Denuklearisierung Priorität ein, sagte der Sprecher des Vereinigungsministeriums, Jeong Joon-hee, als Reaktion auf einen US-Medienbericht über Diskussionen zwischen Washington und Pjöngjang über einen Friedensvertrag.
Ein Friedensabkommen sei keine Angelegenheit zwischen den USA und Nordkorea. Südkorea müsse bei entsprechenden Bemühungen die Führung übernehmen, betonte Jeong.
Die US-Zeitung „Wall Street Journal“ hatte in ihrer Online-Ausgabe geschrieben, dass die US-Regierung vor dem vierten Atomtest Nordkoreas mit dem Land im Geheimen vereinbart habe, Diskussionen über den Abschluss eines Friedensabkommens zu führen.
Zu Medienberichten, nach denen chinesische Banken begonnen hätten, nordkoreanische Konten einzufrieren, hieß es, dass das Ministerium dabei sei, die Fakten zu prüfen.