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Südkoreas Botschaft in Peking leidet wieder unter Zustrom von nordkoreanischen Flüchtlingen

Write: 2003-11-01 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Die südkoreanische Botschaft in Peking hat angekündigt, künftig die Reisevisa nach Südkorea nur noch durch Reisebüros an Einzelpersonen weitergeben lassen zu wollen. Als Begründung nannte die konsularische Abteilung der Botschaft den neu einsetzenden Zustrom von nordkoreanischen Flüchtlingen auf das Botschaftsgelände. Die Abteilung hatte Anfang Oktober für 13 Tage ihren Dienst eingestellt, da sich zu viele nordkoreanische Asylbewerber in ihren Büroräumen aufgehalten hatten. Seit der Wiederaufnahme des Dienstes am 20. Oktober kam es zu einem erneuten Andrang von Nordkoreanern, bei dem ca. 130 Flüchtlinge im Botschaftsgebäude Zuflucht suchten. Die konsularische Abteilung sehe sich daher zu der Maßnahme gezwungen. Somit können diejenigen, die nach Südkorea reisen wollen, eine gewisse Zeit lang nur über Reisebüros ein Visum beantragen und es ausgestellt bekommen. Die Nordkoreaner in China, die in der südkoreanischen Botschaft Zuflucht suchen wollten, hatten vorgetäuscht, chinesische Staatsbürger zu sein und ein Visum nach Südkorea beantragen zu wollen. Auf diese Weise konnten sie problemlos Zugang zum Botschaftsgelände erhalten.

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