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Nordkorea-Konflikt laut früherem Präsidenten Kim Dae-jung „extrem gefährlich“
Write: 2003-11-03 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der frühere südkoreanische Präsident Kim Dae-jung hat den Streit um das nordkoreanische Atomprogramm als „extrem gefährlich“ bezeichnet. In seiner Rede zur Einweihung der Kim Dae-jung-Bibliothek in Seoul, sagte das frühere Staatsoberhaupt, dass für den Frieden auf der Halbinsel die innerkoreanischen und die US-nordkoreanischen Beziehungen gleichzeitig verbessert werden müssten. Kim bot gleichzeitig aktive Unterstützung für den Frieden auf der Halbinsel an. Wenngleich er sich aus der Politik zurückgezogen habe, zögerte er nicht, alles ihm Mögliche zu unternehmen, um Aussöhnung, Zusammenarbeit und Frieden zwischen den Menschen aus beiden Landesteilen zu fördern. Kim war im Jahre 2000 für die Erfolge seiner als „Sonnenscheinpolitik“ bekannt gewordenen Aussöhnungsspolitik gegenüber Nordkorea mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Heute wurde im Beisein von Präsident Roh Moo-hyun eine nach Kim benannte Bibliothek eröffnet. In der Bibiliothek werden Publikationen aus Kims Privatbesitz und über sein politisches und persönliches Wirken aufbewahrt.
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