Laut einer Prognose wird der gänzliche Stopp des Mineralienexports das Wirtschaftswachstum Nordkoreas um mehr als vier Prozentpunkt senken.
Das schrieb das in Seoul ansässige Institut für Nordkoreas Ressourcen in einem am Freitag veröffentlichten Bericht.
Der Exportstopp werde die Produktion von Bodenschätzen deutlich reduzieren, was zur Folge haben werde, dass die Wachstumsrate mit Stand von 2014 um 4,3 Prozentpunkte sinke. Der Bergbau mache 13 Prozent Anteil an der gesamten Industrie aus. Deshalb würde die nordkoreanische Wirtschaft von dem Schritt hart betroffen, hieß es.
Nordkorea habe letztes Jahr Bodenschätze im Wert von 1,3 Milliarden Dollar nach China exportiert, was 52,4 Prozent seiner gesamten Ausfuhren ins Nachbarland ausmache. Die Einstellung des Mineralienexports werde Nordkorea den Devisenerwerb erschweren, zudem würden rund 64.000 Arbeitnehmer arbeitslos, hieß es weiter.
Der Entwurf einer neuen Sanktionsresolution des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea umfasst ein Exportverbot für Mineralien.