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UN fordern trotz guter Getreideernte mehr Hilfe für Nordkorea
Write: 2003-11-04 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Getreideernete in Nordkorea wird erstmals nach acht Jahren wieder die Vier-Millionen-Tonne-Marke übertreffen. Das geht aus den Ergebnissen einer Untersuchung hervor, die die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) und das Welternährungsprogramm (WFP) in Nordkorea durchgeführt hatten. Demzufolge wird in Nordkorea für den Zeitraum zwischen November 2003 und Oktober 2004 eine Ernte von insgesamt circa 4,15 Millionen Tonnen Getreide erwartet, somit um 4,7 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2002 bis 2003. Zum Ernteniveau Mitte der 1990er Jahre, als in Nordkorea die Nahrungsversorgung noch intakt war, bestehe jedoch noch ein großer Unterschied. Die Nordkoreaner seien daher auf bis zu 950.000 Tonnen Hilfe von außen angewiesen, hieß es weiter.
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